Kokosmakronen Rezepte

Außen knusprig und innen schön saftig. Bei Kokosmakronen häufen sich Kokosraspel, Eischnee und Zucker zusammen auf einer zarten Backoblate. Mit unseren Rezepten gelingt Ihnen das luftig lockere Weihnachtsgebäck einfach und schnell!
In diesem Artikel
Kokosmakronen: Die besten Rezepte
Kokosmakronen einfach zubereiten
Tipps zur Lagerung

Kokosmakronen: Die besten Rezepte

Kokosmakronen neben einer Tasse Cappuccino
40 Min.
47 kcal 1 g Eiweiß 3 g Fett 4 g KH
Kokos-Makronen-Sandwiches
60 Min. plus Backzeit 40 Minuten
80 kcal 1 g Eiweiß 5 g Fett 6 g KH
Kokos-Vulkane
30 Min. plus Backzeit 40-45 Minuten
30 kcal 1 g Eiweiß 1 g Fett 3 g KH
Cranberry-Kokos-Makronen
40 Min. plus Backzeit 25 Minuten plus Kühlzeit 3 Stunden
58 kcal 1 g Eiweiß 3 g Fett 7 g KH
Kokos-Schoko-Makronen
40 Min.
38 kcal 1 g Eiweiß 1 g Fett 5 g KH

Rezeptvideo: Kokosmakronen

Sehen Sie in unserem Backschul-Video, wie man Makronenmasse einfach im Topf herstellt.

Hier geht es zum Rezept.

Kokosmakronen einfach zubereiten

Um klassische Kokosmakronen herzustellen, gibt es zwei verschiedene Zubereitungarten.

Zubereitung im Topf

Traditionell geben Sie alle Zutaten für Kokosmakronen - Kokosflocken, Zucker, etwas Salz und Eiweiß - in einen Topf und erwärmen alles unter Rühren bis auf maximal 50 °C. Mit dem Erwärmen schmilzt der Zucker und verbindet sich mit dem Eiweiß. Dadurch wird der Teig schön cremig und die Kokosmakronen luftig. Anschließend lassen Sie die Makronenmasse ein wenig auskühlen und verteilen sie mit zwei Teelöffeln auf Backoblaten. Die Kokosmakronen im Ofen goldbraun backen.

Zubereitung mit Eischnee

Bei der zweiten Zubereitungsvariante für Kokosmakronen schlagen Sie das Eiweiß zunächst mit einer Prise Salz steif, dann geben Sie Zucker hinzu und verrühren ihn solange, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Im letzten Schritt heben Sie die Kokosraspeln unter die Eischnee-Zucker-Masse. Anschließend verteilen Sie die Masse auf Backoblaten und backen die Kokosmakronen im Ofen goldbraun.

Wichtig: Damit die Kokosmakronen beim Backen nicht zerlaufen oder flach werden, ist es wichtig, dass Sie das Eiweiß richtig steif schlagen, den Zucker erst zur Hälfte unterrühren, bis die Masse glänzt, und dann den Rest zugeben. Der Zucker soll sich vollständig auflösen. Sie können die Kokosmakronen, je nach Rezept, vor dem Backen auf dem Backblech antrocknen lassen. So behalten sie zusätzlich ihre Form.

Tipp: Wer am Ende das übrig gebliebene Eigelb verarbeiten möchte, kann es wunderbar für Vanillekipferl oder Husarenkrapfen verwenden!

Kokosmakronen mit Schokolade

Verleihen Sie Ihren Kokosmakronen einen kleinen Schokoladenkranz. Das sieht toll aus und die Aromen von Kokosflocken und Schokolade harmonieren ganz wunderbar miteinander. Lassen Sie für die Schokoladengarnitur Halbbitterkuvertüre und dunkle Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen. Tauchen Sie die untere Seite der Kokosmakronen in die Kuvertüre und lassen Sie die Makronen anschließend auf einem Rost abkühlen.

Kokosmakronen mit Marzipan

Bei dieser Variante verfeinern Sie die Kokosmakronen mit Marzipan. Dafür Marzipanrohmasse zerkleinern oder reiben und neben Kokos mit zur Masse geben. Mit dem Handrührgerät unterrühren, so verteilt sich das Marzipan gleichmäßig im Teig. Anschließend die Masse auf Oblaten verteilen und backen.

Kokosmakronen mit Quark

Wird etwas Quark unter die Makronenmasse gehoben, bleiben die Kokosmakronen besonders saftig. Je nach Rezept eine kleine Menge Magerquark kurz unter den Ei-Zucker-Schnee rühren, danach die Kokosraspeln unterheben. Anschließend die Masse auf die Oblaten verteilen und backen.

Tipps zur Lagerung

Makronen gehören zu den Dauerbackwaren. Sie halten sich in der Regel 3 bis 4 Wochen in Plätzchendosen, vorzugsweise aus Metall. Wichtig ist dabei, dass der Teig komplett durchgebacken ist. Zusätzlich können Sie ein Stück Apfel oder unbehandelte Orangen- bzw. Zitronenschale dazu legen - diese sorgen für zusätzliche Frische und die Makronen bleiben weich, sollten aber alle zwei Tage ausgetauscht werden.

Wissenswertes über Makronen

Kokosmakronen Rezepte

Kokosmakronen sind ein luftig zartes Gebäck, das Sie aus nur wenigen Zutaten zubereiten können. Eischnee, Zucker und Kokosraspel vereinen sich in einer Masse, die in kleinen Portionen auf Backoblaten verteilt wird. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind Makronen bis zu 4 Wochen haltbar und zählen damit zum Dauergebäck.

In Deutschland sind Kokosmakronen besonders zur Weihnachtszeit beliebt und auf fast jedem Gebäckteller zu finden. Mit Pistazien, Aprikosenkernen, Haselnüssen oder Erdnüssen verfeinert eignen sie sich auch das ganze Jahr über als süße Leckerei. Das klassische Rezept enthält kein Mehl und keine Milchprodukte. Sie können die Makronen also super als gluten- und laktosefreie Alternative zu anderen Plätzchen anbieten.

Die Bezeichnung Makrone leitet sich vom französischen macaron ab, was soviel heißt wie süßes Mandelgebäck. Das wird wiederum hergeleitet vom italienischen Dialektausdruck macarone. Den Ursprung hatten Makronen jedoch im Nahen Osten. Sie entstanden durch eine Weiterentwicklung von Rezepten, die während der Arabischen Expansion ab dem 9. Jahrhundert auch die Küche in Europa beeinflussten.

Zu den Makronen zählt eine Vielzahl von Backwaren. Eine Grundmasse, die formbar ist, in der Küche auch dressierfähig genannt, bildet bei allen Sorten die Basis.

Internationale Varianten mit Makronenmasse sind unter anderem Ochsenaugen, Mandelhörnchen, Schweizer Konfekt und italienische Amarettini.

Plätzchen backen
Laden Sie neben saftigen Kokosmakronen auch leckere Vanillekipferl, Spritzgebäck oder Ausstecher auf Ihren Gebäckteller ein. Lassen Sie sich von unseren Plätzchenrezepten begeistern!