Mairüben


Die Mairübe, auch Navette genannt, ist die zarte junge Schwester der robusten Speiserübe. Im Mai wird das leckere Frühlingsgemüse geerntet und auf den Wochenmärkten angeboten.
Mairüben haben kurze runden Knollen und zartes Fruchtfleisch
Mairüben haben kurze runden Knollen und zartes Fruchtfleisch
© shutterstock / Varts

Ursprünglich stammt die zarte Rübe aus Indien und war lange Zeit in Europa ein wichtiges Grundnahrungsmittel, bis die Kartoffel sie abgelöst hat. Heute wächst sie in tropischen Ländern sowie auch in unseren Breitengraden.

Wie der Name sagt, hat die feine Mairübe ab Mai bis Juni Saison. Jetzt werden sie von regionalen Erzeugern auf den Wochenmärkten angeboten. Ihr feiner leicht scharfer Geschmack erinnert ein wenig an ihre Verwandte, das Teltower Rübchen oder auch an die Herbstrübe. Mairüben sind reich an Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, Zink und Eisen. Tipp: Auch die Rüben-Blätter verwenden, denn sie versorgen uns mit Beta-Carotin und Vitamin C.

Küchentipps zur Mairübe

Mairüben bleiben im Kühlschrank zwei bis drei Tage lang frisch. Wenn sie länger lagern, verlieren sie schnell an Aroma und Konsistenz. Die Rüben können vom Blatt bis hin zur Wurzel verzehrt werden. Die zarten Blätter schmecken gekocht oder gedünstet sehr gut und erinnern an Spinat. Für die Verwendung werden die Rüben geputzt, dünn geschält und je nach Lust und Laune gehobelt, geschnitten oder geraspelt. Sie schmeckt roh als Salat, pur zum Knabbern oder gebraten, gekocht und gedünstet.

Mairüben schmecken auch gegart sehr gut
Mairüben schmecken auch gegart sehr gut
© Thorsten Südfels