Marmelade-Rezepte und Infos

Marmelade ist beliebter Brotaufstrich, Kindheitserinnerung und vielseitige Zutat zugleich. Hier finden Sie leckere Marmelade-Rezepte. Außerdem verraten wir Ihnen, was eine Marmelade ausmacht, wie sie eigentlich entstand und was Sie aus Marmelade machen können.
In diesem Artikel
Marmelade-Rezepte: Unsere Top 5
Wann heißt es Marmelade?

Marmelade-Rezepte: Unsere Top 5

Pflaumen-Marmelade mit Honig und Balsamessig
40 Min.
635 kcal 2 g Eiweiß 1 g Fett 152 g KH
Zwiebel-Marmelade
60 Min.
52 kcal 1 g Fett 8 g KH
Orangen-Kürbis-Marmelade
25 Min.
20 kcal 5 g KH
Grapefruitmarmelade
60 Min.
16 kcal 4 g KH
Salzzitronenmarmelade mit Rosmarin
45 Min. plus Abkühlzeit
54 kcal 13 g KH

Zubereitung von Marmelade

Ähnlich wie bei Konfitüre werden auch bei Marmelade die Früchte mit Zucker und Geliermittel eingekocht. Wer es süß mag, sollte Marmelade generell etwas mehr Zucker zugeben, da ihr Geschmack meist leicht säuerlich ist. Auch eine gute Idee: Der Marmelade beim Einkochen eine aufgeschlitzte Vanilleschote beifügen. Gesünder ist die Verwendung von Apfel-Pektin und Apfeldicksaft anstatt Gelierpulver und Zucker. Nach dem Einkochen sollte die heiße Marmelade in sterilisierte Gläser abgefüllt werden und abkühlen.

 

Verwendung von Marmelade

Bitterorangen-Marmelade auf einem Brot

Marmelade wurde in Schottland erfunden

In erster Linie dient Marmelade als Brotaufstrich. Sie können sie aber auch zum Backen verwenden. So werden zum Beispiel Nussecken mit Marmelade besonders fruchtig. Marmelade zu Eiscreme oder in einen Pfannkuchen gestrichen ergibt ein köstliches Dessert. Und wenn Sie Ihren Hauptspeisen einmal eine süße Note geben möchten, können Sie z.B. Saucen mit Marmelade abschmecken. Marmelade im traditionellen Sinn muss nicht immer aus Früchten bestehen. Herzhafte Marmelade, z.B. aus Paprika, wird meist Chutney genannt.

Wann heißt es Marmelade?

2 Marmeladen auf einem Holztisch

Marmeladen bestehen immer aus Zitrusfrüchten

Wir alle kennen und lieben Marmelade. Aber was genau macht eine Marmelade eigentlich aus und was unterscheidet sie von anderen Brotaufstrichen? Nachdem wir viele Jahre unter dem Begriff Marmelade einfach süßen Fruchtaufstrich verstanden haben, wird seit 1982 die Definition für Marmelade durch eine EU-Richtlinie festgelegt. Laut dieser Verordnung dürfen sich offiziell nur noch Brotaufstriche aus Zitrusfrüchten Marmelade nennen. Mindestens 200 Gramm Fruchtstücke, Fruchtmark, Saft und Schale muss ein Kilogramm Marmelade enthalten, ansonsten sind nur Wasser und Zucker erlaubt. Händler, die nur an Endverbraucher verkaufen, dürfen allerdings alle Produkte als Marmelade bezeichnen. Das heißt, wenn Sie eine Marmelade auf dem Wochenmarkt oder beim Obstbauern erstehen, könnte es sein, dass sie laut Definition gar keine Marmelade im Einkaufskorb liegen haben.

Bevor die Verordnung in Kraft trat, war es für eine Marmelade kennzeichnend, dass sie – im Gegensatz zur Konfitüre – keine Fruchtstückchen mehr enthält. Wird eine Marmelade nicht aus ganzen Früchten, sondern aus Saft hergestellt, so nennt man sie Gelee. Eine weitere Unterscheidung ist die zwischen Einfrucht- und Mehrfrucht Marmelade.

Ungeachtet aller Vorschriften bezeichnet der Volksmund auch heute noch die meisten Fruchtaufstriche als Marmelade. Und ob nun Marmelade drauf steht oder auch tatsächlich Marmelade drin ist, ist ja im Grunde auch zweitrangig. Denn bei aller Definition zählt schließlich nur, dass es Ihnen schmeckt.

Woher kommt der Begriff Marmelade?

Marmelade ist durch Zufall in Schottland entstanden. Eine Kaufmannsfrau kochte eine große Menge an roh nicht mehr genießbaren Bitterorangen mit viel Zucker ein und kreierte so die erste Marmelade. Auch heute noch ist die bittersüße Marmelade aus Orangen die einzige, die im Englischen weiterhin auch Marmelade heißt. Jede andere Marmelade wird "jam" genannt.

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