Entspannter Gastgeber – gelungenes Dinner

Für Gäste etwas Tolles kochen und dabei nicht aus der Ruhe kommen - das funktioniert mit der richtigen Rezeptauswahl und einer guten Vorbereitung. So bleibt auch der Gastgeber entspannt und kann das Menü in vollen Zügen genießen.
Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Gute Wahl: Die Rezeptauswahl

Wenig Zutaten, wenig Kochgeschirr:
Wenn Sie Rezepte auswählen, achten Sie auf die Zutatenliste. Man kann auch schon aus wenigen und guten Zutaten etwas Besonderes zaubern. Wichtig ist hierbei die Qualität: frisches Schweinefilet in gutem Rapsöl oder in Butterschmalz angebraten oder einen Salat mit schmackhaftem Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt - da schmeckt man schon den Unterschied zu weniger guten und günstigen Zutaten.
Schauen Sie auch darauf, wie viel Kochgeschirr Sie für das Rezept benötigen. Je weniger, desto umkomplizierter und schneller ist das Gericht.

Essen aufeinander abstimmen:
Wenn Sie Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch selber zusammenstellen, überlegen Sie sich vorher einen roten Faden, damit alles gut zusammen passt. Soll es vielleicht ein vegetarisches Menü werden oder ein Frühlingsmenü mit saisonalem Obst und Gemüse?

Gerichte mit Vorlauf:
Alles, was Sie am Vortag des Dinners zubereiten können, ist ein Zeitgeschenk für den Abend, an dem Ihre Gäste kommen. Gut, dass es Rezepte gibt, die oft noch besser schmecken, wenn man sie nach der Zubereitung eine Nacht lang gekühlt aufbewahrt. Ein Gulasch zum Beispiel oder eine Nudelsauce, Suppe, marinierter Salat, Schokoladenpudding oder Eiscreme. Die Garnitur kommt dann kurz vor dem Servieren zum Einsatz.

Vorspeise und Vorspeise0 leicht gemacht:
Wenn der Hauptgang doch sehr aufwendig ist und die Zeit für Vorspeise und Dessert zu knapp sein sollte, freuen sich Ihre Gäste auch über eine schnelle Variante. Ein herzhaftes, frisches Brot mit verfeinerter Butter oder einem Dip vorweg und zum Nachtisch eine Auswahl an Käse oder besonderen Schokoladensorten machen genauso glücklich und satt!

Extra-Tipp:
Vor der Rezeptauswahl lohnt sich die Überlegung, ob unter den Gästen Lebensmittelallergiker sind. Wer bei seinen Gäste im Vorfeld die Information über mögliche Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten einholt, geht sicher, dass zum Vorspeise1 alle satt werden.

Nichts vergessen dank Einkaufsliste

Der Vorratsschrank:
Brühe und Fond, Salz, Pfeffer und andere Gewürze, Zucker, Dosentomaten, Nachtisch0 und Essig, Knoblauch und Zwiebeln - ein Blick in die Vorräte lohnt sich, damit beim Kochen kein Stress ausbricht, falls das Salz oder das Öl doch schon fast aufgebraucht sein sollte.

Alle auf einen Streich:
Eine Einkaufsliste mit allen Zutaten, die man benötigt, hat einen großen Vorteil: Man kann während des Einkaufens die Dinge wegstreichen und geht mit einem guten Gefühl nach Hause. Fragen wie "Habe ich daran gedacht?" oder "Fehlte hier nicht noch eine Zutat?" kommen gar nicht erst auf.

Wo bekomme ich was?
Überlegen Sie mit Hilfe der Einkaufsliste, wo Sie was besorgen wollen. Bekommen Sie alles in einem Supermarkt oder auf einem Wochenmarkt oder müssen Spezialgeschäfte angesteuert werden? Liegt die Bäckerei oder die Fleischerei auf dem Weg und welcher Weg spart Zeit? So läuft das Einkaufen entspannt ab.

 

Ministeaks mit Pestosauce

Ministeaks mit Pestosauce

Zeitplan für den Überblick

Am Vortag:
Die Zutaten besorgen, evtl. Dekoration für den Tisch basteln, die Suppe und die Sauce vorkochen, das Dessert anrühren, Koch- und Essgeschirr, Gläser und Besteck bereit stellen - alles was sich am Vortag erledigen lässt, spart Zeit. Gehen Sie das geplante Menü durch und filtern Sie die Arbeitsschritte heraus, die sich schon am Vortag durchführen lassen. Gehen Sie die anderen Arbeitsschritte im Kopf durch und planen Sie, womit Sie am Abend des Dinners wann anfangen sollten, damit alles rechtzeitig auf dem Tisch steht.

Bevor die Gäste kommen:
Steht der Aperitif bereit? Ist der Tisch gedeckt und die Vorspeise bereit zum Servieren? Muss die Hauptspeise schon mal vorbereitet werden oder wird sie kurz vor dem Hauptgang heiß gemacht?
Stellen Sie je nach Belieben Teller in den warmen Backofen (ca. 50 °C), damit die heißen Speisen nach dem Auftragen nicht so schnell abkühlen.

Wenn die Gäste Platz genommen haben:
Voilà, die Vorspeise! Jetzt geht es los und alles sollte so vorbereitet sein, dass der Hauptgang und die Nachspeise nur noch wenig Zeit brauchen, damit sie nach der Vorspeise und nach kleinen Pausen serviert werden können und Sie nicht ins Schwitzen kommen. Kurzgebratenes kommt schnell aus der Pfanne, Nudeln sind nach wenigen Minuten gekocht und können sofort mit der fertigen Sauce vermengt werden - dies können Sie alles nach der Vorspeise erledigen. Praktisch sind aber auch Gerichte, die während der Vorspeise fertig schmoren oder backen und die vor dem Servieren nur noch angerichtet und garniert werden müssen.

Die Checkliste für den Überblick
Alle Zutaten?
Alle nötigen Küchenutensilien?
Ausreichend Gläser, Besteck, Geschirr, Servietten?
Ausreichend Getränke?
Tischdeko?
Platten, Schalen und Terrinen zum Anrichten?
Kräuter zum Garnieren?

Die Gäste mit ins Boot holen

Der Zeitplan geht nicht auf und es klingelt schon an der Tür? Nutzen Sie jetzt die helfenden Hände der Gäste, bevor der große Stress ausbricht. Gemeinsames Kochen macht immer Spaß! Ein Gläschen Wein dazu, ein Pläuschchen und schon wird es zwischen brodelnden Töpfen und heißer Pfanne ganz entspannt. Nehmen Sie auch ruhig nach dem Essen eventuelle Hilfsangebote Ihrer Gäste an. Das ist unterhaltsam und Sie brauchen nicht allein bis spät in die Nacht in der Küche stehen, um klar Schiff zu machen. So freut man sich schon auf das nächste gemeinsame Dinner!