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Einfach vegan kochen


Die vegane Küche ist und bleibt spannend. Für Veganer und für neugierige Genießer, die gerne mal etwas Neues ausprobieren. Rein pflanzlich kochen – das weckt die Kreativität. Und tolle vegane Produkte machen es einem leicht, etwas Köstliches zu kochen. Wir stellen Ihnen eine Auswahl vor, plus Rezepte.

Eine cremige Suppe dank "Hafersahne"

Haferdrink aus Schweden
Haferdrink aus Schweden
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

Aus Schweden kommt der Haferdrink Oatly. Die Gründer entwickelten Anfang der 90er Jahre die erste milchfreie „Hafermilch“ der Welt. Seit 1995 produzieren sie vegane Haferprodukte. Der Hafer stammt von schwedischen Biohöfen – sogenannter schwedischer Sommerhafer. Dieser kommt in einem patentierten Herstellungsverfahren zum Einsatz, in dem wichtige Ballaststoffe erhalten bleiben. Heraus kommt ein leckerer Haferdrink, der angenehm süß, leicht milchig und nach Hafer schmeckt. Laut Oatly benötigt man 79 Prozent weniger Land und 60 Prozent weniger Energie für die Herstellung von einem Liter Haferdrink im Vergleich zu einem Liter Kuhmilch.

Im deutschen Biohandel sind die Haferdrinks und "Hafersahne" zum Kochen von Oatly erhältlich. Die Konsistenz der "Hafersahne" Cuisine ist wunderbar cremig und ideal für die Zubereitung von Suppen.

Rezept: Pastinakensuppe

Cremig und lecker: vegane Pastinakencremesuppe
Cremig und lecker: vegane Pastinakencremesuppe
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

Für 4 Personen:

- 500 g Pastinaken

- 1 Zwiebel

- 1 Knoblauchzehe

- 4 EL Buchweizen

- 2 EL Olivenöl

- 400 ml Weißwein, trocken

- 200 ml Oatly Hafer Cuisine

- 250 ml Oatly Haferdrink

- 250 ml Wasser

- 1 EL Zitronensaft

- Korianderpulver, frisch geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer

- Kräuteröl zum Garnieren

Pastinaken schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe fein hacken. Den Buchweizen in einen großen Topf geben und unter Rühren anrösten. Herausnehmen und zum Abkühlen beiseite stellen. Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Pastinakenwürfel dazugeben. Alles so lange anschwitzen, bis das Gemüse glasig ist und glänzt. Mit dem Weißwein ablöschen und das Gemüse ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Säure aus dem Wein verkocht ist. Cuisine, Haferdrink und Wasser zugeben und das Gemüse weichkochen. Alles fein pürieren. Bei Bedarf noch etwas Haferdrink oder Cuisine zugeben. Die Suppe mit Zitronensaft, Koriander, Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Mit Oliven- oder Kräuteröl und Buchweizen garnieren.

Rein pflanzlicher "Fleisch"-Genuss

Schmecken schön würzig: Bällchen von Vegafit
Schmecken schön würzig: Bällchen von Vegafit
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

Für alle, die Fleisch mögen, aber weniger davon essen möchten oder ganz darauf verzichten möchten, gibt es immer mehr pflanzliche Alternativen. So auch vom Hamburger Unternehmen Vegafit. Seit 1998 entwickelt es vegetarische und vegane Produkte. Die Macher gehören zu den kleinen Veggie-Pionieren, die mit guten Alternativen zu Fleisch und Fisch den Bedarf an tierischen Produkten reduzieren möchten. Im veganen Sortiment bieten sie u.a. gebratene Bällchen, vegane Nuggets und Schnitzel an. Damit lässt sich im Handumdrehen etwas Köstliches zaubern.

Rezept: "Köttbullar" mit Kartoffelstampf

Veganer Teller: "Köttbullar", Sauce, Dip und Kartoffeln
Veganer Teller: "Köttbullar", Sauce, Dip und Kartoffeln
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

Für 4 Personen:

- 1 kg Kartoffeln (mehlig kochend)

- 100 g vegane Margarine (Alsan)

- Currypulver

- Salz und Pfeffer

- 200 ml Oatly Hafer Cuisine

- 2 Möhren

- ½ Sellerieknolle

- 1 Zwiebel

- 1 TL Rapsöl

- 100 g Champignons

- 2 EL Tomatenmark

- 100 ml Rotwein

- 200 ml Gemüsebrühe

- 360 g Vegafit vegane Bällchen

- 200 ml Vegafit Vegannaise

- 3 EL Preiselbeermarmelade

Kartoffeln gut waschen, auf einem Backblech verteilen und oben leicht einritzen. Auf jede Kartoffel ein Stückchen Margarine geben und mit Currypulver bestäuben. Anschließend bei 180° C für eine Stunde in den Backofen geben. Sobald die Kartoffeln fertig gegart sind, mit Salz und Pfeffer bestreuen und 100 ml Cuisine darüber verteilen. Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken, alles leicht mischen und abschmecken.

Für die braune Sauce Möhren, Sellerie und Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In einen Topf geben und in heißem Rapsöl anbraten. Champignons in Scheiben schneiden und dazu geben. Alles anbraten, bis leichte Röstaromen entstehen. Nun das Tomatenmark dazu geben und mit anbraten. Mit Rotwein ablöschen und ein bisschen köcheln lassen, dann die Gemüsebrühe dazu geben. Zusammen 30 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen. Anschließend alles gut pürieren und durch ein Sieb geben. 100 ml Cuisine in die Sauce rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Bällchen für die Köttbullar nach Rezept im Backofen oder in der Pfanne fertig garen. Für den Preiselbeerschaum die Vegannaise mit Preiselbeermarmelade verrühren. Alles zusammen anrichten.

Mousse aus veganer Schokolade

Milchig und zartschmelzend: vegane Schokolade
Milchig und zartschmelzend: vegane Schokolade
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

In der pflanzlichen Ernährung ist Zartbitterschokolade die erste Wahl – ohne Butterreinfett, Milch oder weitere tierische Produkte. Dank iChoc ist die Auswahl noch größer: Die rein vegane Bio-Schokoladenlinie von den Machern der VIVANI-Schokoladen bietet durch das Zusammenspiel von Reisdrink, feinstem karibischen Kakao, Roh-Rohrzucker, Erdmandelgrieß und Haselnussmark zartschmelzende, milchige Sorten an. Milkless, Super Nut und White Vanilla schmecken pur. Und überraschen als Dessert.

Rezept: vegane "White Vanilla Choco-Mousse"

Luftig & cremig: vegane Schoko-Mousse
Luftig & cremig: vegane Schoko-Mousse
© Udo Taubitz, KASPER Kommunikation

Für 4 Personen:

- 200 g iChoc White Vanilla

- 400 ml aufschlagbare vegane Sahne, gekühlt

- ½ TL Agar-Agar, gemahlen

- 250 g gemischte Beeren (frisch oder tiefgekühlt)

- vegane Schokolade zum Verzieren

Die Schokolade zerkleinern, im Wasserbad schmelzen lassen und glatt rühren. 100 ml Sahne in einem Topf mit dem Agar-Agar gut verrühren, dann aufkochen und 2 Minuten weiter köcheln lassen. Etwas abgekühlt in die Schokolade einrühren. Die restliche Sahne aufschlagen und nach und nach sehr vorsichtig, aber gleichmäßig unterziehen. In Portionsgläser füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag die Beeren pürieren und als Topping auf die Mousse geben.