Kürbiskernöl: Warenkunde & Tipps

Kürbiskernöl hat in den vergangenen Jahren in der Küche zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das intensiv grüne Öl hat einen ganz eigenen, nussigen Geschmack. Kenner schätzen es auch wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung.

Der Steirische Ölkürbis ist die Grundlage für das beliebte Kürbiskernöl. Etwa 30 bis 35 Kürbisse benötigen die Hersteller für einen Liter. Das original österreichische Produkt ist mittlerweile durch den Zusatz “geschützte geografische Angabe“ als “Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“ gekennzeichnet. So kann der Verbraucher leicht das hochwertige Kürbiskernöl von billigen und gestreckten Importen aus Russland oder China unterscheiden.

Gesunde Fette

Kürbiskernöl hat einen vergleichsweise hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Außer diesen leicht verdaulichen Fetten enthält Kürbiskernöl hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Auch wegen seiner Vitamine und Spurenelemente gilt Kürbiskernöl als gesund. Zum Erhitzen ist das Kürbiskernöl allerdings nicht geeignet. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden bei hohen Temperaturen zerstört, der Geschmack wird außerdem bitter.

Heilende Wirkung

Neben seiner allgemein gesundheitsfördernden Eigenschaft wird dem Kürbiskernöl auch eine prostatastärkende Wirkung nachgesagt. Die Zusammensetzung der Fettsäuren kann helfen, erhöhte Blutfett- bzw. Cholesterinwerte zu senken. Überliefert aus der Volksmedizin sind außerdem heilende Effekte bei Blasenbeschwerden und Nierenschwäche, bei Haar- und Hautproblemen oder erhöhtem Blutdruck.

Geschmack durch Röstung

Das nussige Aroma von Kürbiskernöl entsteht unter anderem durch die Röstung. Die steirischen Ölkürbisse werden im Herbst geerntet und die Samen vom Fruchtfleisch befreit. Die rund 1000 Kerne pro Kürbis werden gewaschen, getrocknet und dann gemahlen. Mit Salz und Wasser vermengt werden die Kerne dann geröstet. Aus dem dabei entstehenden Brei gewinnen die steirischen Ölproduzenten schließlich ihr original steirisches Kürbiskernöl.

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