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Paprikaschnitzel


Ein Paprikaschnitzel muss in Paprikasauce gerade zu schwimmen. Dass das früher einmal anders war, was sich verändert hat und mit welcher Beilage Paprikaschnitzel besonders gut schmeckt, verraten wir hier.

Paprikaschnitzel: österreichischer Klassiker

Paprikaschnitzel
Paprikaschnitzel
© Matthias Haupt

Das Paprikaschnitzel, auch Schnitzel ungarische Art, ist ein Klassiker aus der österreichischen Küche, heute aber über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Auch bei uns findet man Paprikaschnitzel auf den Speisenkarten der meisten gutbürgerlichen Restaurants.

zum Rezept: Paprikaschnitzel

Paprikaschnitzel: damals und heute

Wichtige Saucenzutat beim Schnitzel ungarische Art: Paprika
Wichtige Saucenzutat beim Schnitzel ungarische Art: Paprika

Früher nahm man für ein echtes Paprikaschnitzel ein gutes Stück Kalbsfleisch. Die Sauce bestand aus Champignons, Weißwein, Kochschinken, gepökelter Kalbszunge und einer Tomatensauce. Gewürzt wurde das Paprikaschnitzel mit rosenscharfem Paprikapulver.

Das Pulver wich in der neuen Version reichlich frischer Gemüsepaprika und die Kalbszunge verschwand aus dem Klassiker. Hinzu kamen dafür reichlich Zwiebeln und ein Schuss Rotwein zum Ablöschen der Tomatensauce.

In der Regel wird ein Paprikaschnitzel nicht mehr aus Kalb, sondern aus Schwein gemacht. Die Zubereitungsart des Fleisches ist aber gleich geblieben. Zunächst wird es in Mehl gewendet und dann in reichlich Butter gebraten, so das es eine dünne Kruste erhält.

Paprikaschnitzel: Das schmeckt dazu

Pommes schmecken gut zum Paprikaschnitzel
Pommes schmecken gut zum Paprikaschnitzel
© Like_the_Grand_Canyon

Der beliebteste Begleiter zum Paprikaschnitzel sind ohne Frage Pommes Frites. Aber auch Reis und Kartoffeln ergänzen das Fleischgericht sehr gut. Sie brauchen in jedem Fall eine Beilage, mit der Sie die leckere Sauce restlos aufnehmen können.

Um dem doch recht üppigen Gericht eine frische Note zu verleihen, können Sie zum Paprikaschnitzel auch noch gemischte Blattsalate reichen.