Pastinaken: Wissenswertes und Rezepte


Pastinaken sind ein besonders bekömmliches Wintergemüse, das in Hauptgerichten, Beilagen und sogar im Kuchen schmeckt! Wir haben Informationen, Zubereitungstipps und Rezepte rund um das Wurzelgemüse für Sie.

Inhaltsverzeichnis

Würzige Pastinaken
Pastinaken in der unverarbeiteten Variante
© Ina Lasarzik

Pastinaken, auch unter den Namen Pastinak oder Hammelmöhre bekannt, waren früher ein Grundnahrungsmittel, das zwischendurch in Vergessenheit geriet. Nun hat sie sich wieder einen festen Platz in der Küche erobert – zum Beispiel in Eintöpfen und Suppen, zu Pasta, als Gratin, Sattmacher-Salat, Ofengemüse und mehr. Beliebt ist die Pastinake in Amerika und in einigen Teilen Europas. In Deutschland und Österreich hat die Pastinake dank der Biobewegung wieder an Bedeutung gewonnen.

Das Wurzelgemüse Pastinake

Wie Möhren, Topinambur oder Steckrüben zählen Pastinaken zum Wurzelgemüse. Die nährstoffreichen Speicherwurzeln wachsen unter der Erde und sind der Teil, der bei uns im Handel erhältlich ist. Die Form von Pastinaken ist kegelförmig und läuft sehr spitz zu. Je dicker Pastinaken sind, desto weicher ist ihr Fruchtfleisch. Doch auch auch die Blätter, Triebspitzen, Blüten und Samen der Pastinake sind zum Verzehr geeignet. Die Blätter und Triebspitzen können ähnlich wie Petersilie zum Würzen, z. B. von Quark, eingesetzt werden. Die Blüten eignen sich zur Dekoration und zum Verzehr. Und sogar die Samen lassen sich als kümmelartiges Gewürz verwenden.

Wann haben Pastinaken Saison?

Pastinaken werden ab September geerntet und haben den ganzen Winter über Saison. Pastinaken zählen zu den wenigen Gemüsesorten, die durch Frosteinwirkung milder und süßer werden. Auch das Aroma der Pastinaken kann sich durch Frost erst gänzlich entfalten. Die Wurzeln sind ab Herbst den ganzen Winter über im Supermarkt, dem Wochenmarkt und manchen Bioläden erhältlich. Pastinaken werden jedoch nicht nur angebaut, sondern sind beispielsweise auch auf Wiesen und an Wegrändern zu finden. Üblicherweise werden Pastinaken im Handel mit einem Gewicht von etwa 300 g angeboten. Die Wurzeln können aber generell ein Gewicht von bis zu 1,5 kg erreichen.

Leicht zu verwechseln:

Die cremefarbenen Pastinaken lassen sich äußerlich schwer von der Petersilienwurzel unterscheiden. Der Geschmack ist jedoch anders. Während Pastinaken mild und dabei nussig, erdig und leicht süßlich schmecken, riechen und schmecken Petersilienwurzeln nach Petersilie. Ebenfalls ähnlich sieht die weiße Möhre aus, die sich aber ebenso im Geschmack unterscheidet.

Tipps für Einkauf und Lagerung

Die kleineren Pastinaken sind zarter als die großen. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Schale glatt ist und keine Stellen aufweist. Dies kann einen Hinweis auf eine falsche Lagerung und damit Nährstoffeinbußen sein. Das Grün am oberen Teil der Pastinake zeigt die Frische an. Je grüner, desto frischer. Ist das Grün schon gelblich, lassen Sie lieber die Finger von den Wurzeln.

Pastinaken lassen sich gut im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Am besten aus der Verpackung nehmen und ein leicht feuchtes Tuch drüber legen, um die Wurzeln vor dem Austrocknen zu schützen.

Pastinaken einfrieren

Pastinaken lassen sich auch einfrieren. Dafür die Wurzeln blanchieren und in einem geeigneten Gefäß in den Gefrierschrank geben. Dort sind sie etwa ein Jahr haltbar.

Inhaltsstoffe

Da die cremefarbenen Wurzeln besonders bekömmlich sind und einen geringen Nitritgehalt aufweisen, kommen sie auch gern für Babynahrung zum Einsatz. Ihr leicht süßlich-nussiger Geschmack, der an eine Mischung aus Möhren und Knollensellerie erinnert, und die vielen gesunden Inhaltsstoffe überzeugen einfach. Das winterliche Wurzelgemüse liefert zum Beispiel sättigende Kohlenhydrate, wertvolle B-Vitamine, Vitamin K und C, aber auch Kalzium.

Nährstoffe pro 100 g Pastinake:

Inhaltstoff

Menge

Kalorien

22 kcal

Eiweiß

1 g

Fett

0 g

Kohlenhydrate

3 g

Vitamin C

18.000 µg

Vitamin K

50 µg

Vitamin B 2

130 µg

Folsäure

59 µg

Kalium

469 mg

Kalzium

51 mg

Zink

850 µg

Mangan

400 µg

Pastinaken zubereiten

Pastinaken werden ähnlich wie Möhren zubereitet, also gewaschen und gegebenenfalls geschält. Zarte Pastinaken-Wurzeln können auch gut mit Schale gegessen werden – zumal direkt unter der Schale die wichtigsten Nährstoffe sitzen. Pastinaken können problemlos roh gegessen werden, zum Beispiel in kleine Streifen geschnitten oder geraspelt im Salat. Pastinaken schmecken auch als Ofengemüse, gedünstet oder frittiert.

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