Schleswig-Holstein: typische Spezialitäten

Ostfriesland - Herb und gemütlich
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Schleswig-Holstein in Deutschlands Norden sitzt direkt an der Quelle, wenn es um frischen Fisch und Krabben geht. Neben den Spezialitäten aus dem Meer ist das nördlichste Bundesland aber auch bekannt für Grünkohl und zartes Salzwiesenlamm.

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Salzwiesenlamm

Lamm
© Uwe Steinbrich / pixelo.net

Besonders würzig und zart schmeckt das Fleisch der Lämmer, die auf den Salzwiesen im Deichvorland grasen. Eine andere Bezeichnung für die Lämmer ist Heidschnucke. Die zahlreichen Deiche Schleswig-Holsteins sind das ideale Weideland für diese Spezialität.

Nordseekrabben

Schleswig-Holstein: typische Spezialitäten
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Die Nordseekrabben gehören eigentlich zu den Garnelen. Frisch schmecken sie am besten pur und werden direkt in den Mund gepult. Sie lassen sich natürlich auch zu Köstlichkeiten wie Krabbensuppe oder Krabbensalat verarbeiten.

Grünkohl

Nach dem ersten Frost steht er endlich wieder auf den Speisekarten der norddeutschen Restaurants: Grünkohl. Durch die kalten Temperaturen steigt der Zuckergehalt der Kohlblätter an und das Gemüse schmeckt aromatischer und weniger bitter. Traditionell wird Grünkohl mit Kartoffeln und Pinkel, einer geräucherten Grützwurst, serviert.

Matjes

Eine ganze Woche wird dem Matjes gewidmet: Alljährlich im Juni feiern die Glücksstädter die Matjeswochen. Bei Matjes handelt es sich um besonders milde Salzheringe, die durch Enzyme in einer Salzlake heranreifen. Ein klassisch norddeutsches Gericht ist Matjes mit Pellkartoffeln und grünen Bohnen mit Speckstippen.