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Mutzenmandeln: Rezepte & Infos

Frisch ausgebackene Mutzenmandeln
Foto: Adobe Stock / emmi
Nicht nur an Karneval und Silvester ein Genuss: wunderbar zart-mürbe Mutzenmandeln. Wir haben das Grundrezept und Infos zu dem rheinischen Gebäck-Klassiker.
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 1 Stunde 30 Minuten

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 36 kcal, Kohlenhydrate: 5 g, Eiweiß: 1 g, Fett: 1 g

Zutaten

Für
80
Stück

g g Mehl

Prise Prisen Salz

Tl Tl Backpulver (gestrichen)

g g Zucker

g g Butter

Eier (Kl. L)

El El Rum

Bio-Zitronenschale

Mehl (zum Bearbeiten)

ml ml Pflanzenöl (zum Ausbacken)

g g Zimtzucker

Außerdem: Ausstecher für Mutzenmandeln

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Das Mehl mit Salz und Backpulver auf einer Arbeitsfläche mischen und eine Mulde hineindrücken. Den Zucker und die Butter in Flöckchen auf dem Rand verteilen. Die Eier aufschlagen und in die Mulde geben. Rum oder Mandellikör und Zitronenschale dazugeben. Alle Zutaten rasch von innen nach außen zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel formen, in Folie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Mürbeteig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher Mutzenmandeln ausstechen. Zimtzucker auf einen flachen Teller geben.
  3. Das Öl oder Fett in einem großen Topf auf 170 Grad erhitzen. Es hat die richtige Temperatur, wenn an einem hineingehaltenen Kochlöffelstiel Blasen aufsteigen. In kleinen Portionen die Mutzenmandeln mit dem Schaumlöffel in das heiße Fett geben und auf beiden Seiten goldbraun ausbacken. Herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und in Zimtzucker wälzen. Möglichst frisch servieren.

Was sind Mutzenmandeln?

Mutzenmandeln sind kleine, mandelförmige Mürbeteig-Plätzchen, die in Fett ausgebacken und anschließend in Zucker gewendet werden. Je nach Rezept werden noch weitere aromatisierende Zutaten wie Rum, Likör oder Marzipan dem Mürbeteig zugefügt. Den Namen hat das Gebäck übrigens von seiner Form: Mutzenmandeln werden mit speziellen, mandelförmigen Ausstechern geformt.

Wo kommen Mutzenmandeln her?

Im Rheinland und in Westfalen werden Mutzenmandeln traditionell an Karneval und zu Silvester verspeist. Viele Bäckereien dieser Regionen haben das Fettgebäck auch zur Weihnachtszeit im Angebot, auf Jahr- und Weihnachtsmärkten wird das beliebte Fettgebäck ebenfalls angeboten.

Welches Fett eignet sich für die Zubereitung?

Mutzenmandeln werden am besten in einem neutralen, hoch erhitzbaren Fett ausgebacken. Besonders geeignet ist zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl sowie Kokos- und Palmfett.

Wie lange sind Mutzenmandeln haltbar?

Am besten schmecken Mutzenmandeln frisch ausgebacken, wenn sie noch heiß im Zucker gewendet wurden. Ausgekühlt und in einer luftdichten Keks- oder Vorratsdose gelagert, bleibt das Traditionsgebäck zwei bis drei Tage frisch.

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