Hochzeitssuppe: Rezept und Infos

Hochzeitssuppe: Rezept und Infos
Foto: Julia Hoersch
Die Hochzeitssuppe ist ein echter Klassiker in Deutschland. Die klare Suppe wird je nach Region mit Gemüse, Hühnerfleisch, Mark- oder Grießklößchen, Eierstich, Nudeln oder Flädle serviert. Hier finden Sie ein leckeres Hochzeitssuppe-Rezept!
Fertig in 25 Minuten Garzeit 2:30 Stunden

Schwierigkeit

mittelschwer

Pro Portion

Energie: 42 kcal, Eiweiß: 1 g, Fett: 4 g

Zutaten

Für
8
Portionen

Zwiebel

g g Möhren

g g Knollensellerie

g g Porree

g g Tomaten

Stiel Stiele krause Petersilie

kg kg Beinfleisch

kg kg Rinderknochen

Poularde

Lorbeerblatt

Tl Tl weißes Pfefferkorn

Tl Tl Wacholderbeere

Gewürznelken

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Zwiebel mit Schale waagerecht halbieren und in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis die Schnittflächen goldbraun sind. Möhren putzen, schälen und grob schneiden. Sellerie putzen, schälen und grob schneiden. Porree putzen, nur das Weiße längs halbieren, waschen und grob schneiden. Tomaten waschen und grob schneiden. Petersilie waschen und abtupfen.
  2. In einem großen hohen Topf 6 l Wasser zum Kochen bringen. Zwiebel, Beinfleisch, Rinderknochen und Poularde zugeben und einmal aufkochen. Hitze reduzieren und offen ca. 2 Stunden leise kochen lassen, dabei mehrmals die Trübstoffe abschöpfen. Das Gemüse zusammen mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern, Wacholder und Nelken zugeben und weitere 30 Minuten leise kochen lassen. Fleisch mit einer Schaumkelle vorsichtig aus der Brühe nehmen. Brühe durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf gießen und auf 4 l einkochen, leicht mit Salz abschmecken. 2 l heiße Brühe mit Markklößchen, Eierstich, Flädle und Grießnocken (siehe Rezepte) heiß servieren.

Hochzeitssuppe: leckere Einlagen

Warum heißt die Hochzeitssuppe so?

Die Hochzeitssuppe ist in Deutschland sehr populär und kann eine lange Tradition vorweisen. Damals wie heute wird die Suppe gerne als Vorspeise des Hochzeitsmenüs gereicht. Traditionell löffelt das Brautpaar die Suppe gemeinsam aus einem Teller, als Zeichen für ihre Verbundenheit und das zukünftige Leben zu zweit.

Hochzeitssuppe: Was ist drin?

Die Hochzeitssuppe basiert klassischerweise auf einer Brühe aus Huhn oder Rind und besteht in erster Linie aus Fleisch, Markklößchen und Gemüse. Zur Spargelsaison werden gerne auch die feinen Spargelköpfe zur Hochzeitssuppe gefügt. Je nach Region können die Zubereitung der Suppe und ihre Zutaten unterschiedlich ausfallen.

Leckere Varianten

Bekannte Varianten der Suppe sind zum Beispiel die Altmärkische Hochzeitssuppe, die Altländer Hochzeitssuppe und die Schwäbische Hochzeitssuppe.

In der Altmark wird die Suppe traditionell mit einem Suppenhuhn zubereitet. Als feste Einlage dienen der so genannten Altmärkischen Hochzeitssuppe oft nur Eierstich und kleine Markklösschen. Garniert wird sie mit gehackter Petersilie. Nur selten wird diese Hühnerbrühe noch zum Beispiel mit Erbsen und Möhren angereichert.

Die Altländer Hochzeitssuppe aus dem alten Land nahe Hamburg wiederum basiert auf einer Rinderbrühe und enthält neben dem in Würfel geschnittenen Rundfleisch Porree, Petersilienwurzel und Sellerie als feste Bestandteile. Neben vielerlei Gewürzen wird dieser Suppe eine Mehlschwitze zugefügt. Zur Altländer Hochzeitssuppe werden gekochte Rosinen und Weißbrot oder Rosinenbrot gereicht.

Auch die Schwäbische Hochzeitssuppe wird mit Rindfleisch gekocht. Diese Variante der Suppe unterscheidet sich von den anderen in ihren festen Bestandteilen. So gehören zur Schwäbischen Hochzeitssuppe neben Markklößchen auch Maultaschen und Flädle, geschnittene Pfannkuchenstreifen.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Variationen der Hochzeitssuppe. Aber trotz aller Unterschiede, eines haben sie immer gemeinsam: Sie gilt als Symbol für Traditionsverbundenheit, Heimat und Eheglück.

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