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Giersch-Rezept: Leckere Röllchen

essen & trinken 6/2014
Giersch-Rezept: Leckere Röllchen
Foto: Matthias Haupt
Giersch wird von Vielen als Unkraut betrachtet, dabei ist es schmackhaft und gesund. Hier finden Sie ein leckeres Giersch-Rezept und viele weitere Infos!
Fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 266 kcal, Kohlenhydrate: 19 g, Eiweiß: 10 g, Fett: 16 g

Zutaten

Für
10
Einheiten
1

Hand voll Hände voll Giersch (ca. 50 g; siehe Tipp unten)

500

g g Feta

100

ml ml Milch

1

Paket Pakete Yufka-Teigplatten (10 Blätter à 31x30 cm)

3

El El Öl

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Zubereitung

  1. Giersch waschen, trocknen, die Blätter fein schneiden. Feta grob zerbröseln, 1⁄3 mit Milch glatt rühren, restlichen Feta und Giersch untermischen. Yufka-Blätter auf die Arbeitsfläche legen, je 2 Tl Feta-Mischung auf den unteren Blatthälften verteilen, 2 cm am Rand frei lassen. Blätter etwas einrollen, Seiten darüberklappen, Teigenden mit Wasser anfeuchten, alles fest einrollen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Rollen rundum knusprig braten.
Tipp Statt Giersch lassen sich auch andere Widlkräuter oder Minze verarbeiten.

Kann man Giersch roh essen?

Ja, man kann Giersch roh essen. Roh schmeckt er schön würzig und leicht nach Petersilie, Möhre und Sellerie. Die gesunde Pflanze enthält u. a. Vitamin C, Eisen, Magnesium, Kalium und Kupfer.

Was kann man alles mit Giersch machen?

Giersch schmeckt roh im Salat wunderbar entweder als alleinige Zutat oder gemischt mit grünem Salat oder zu Tomaten. Auch in Pesto, Smoothie oder Wildkräuterquark schmeckt das Kraut wunderbar. Die jungen Blätter eignen sich für die rohen Zubereitungen am besten.

Für Pesto mixen Sie, wie bei klassischem Basilikum-Pesto auch, den Giersch mit Olivenöl, Pinienkernen, Parmesan, Knoblauch und ggf. etwas Salz.

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Pesto selber machen:

Gekocht schmeckt Giersch ähnlich wie Spinat und kann auch so verwendet werden. Er schmeckt gut in einer Sauce zu Nudeln, in Suppen wie Kartoffelsuppe oder in Quiche. Hier können Sie auch die älteren, bereits dunkelgrünen und aromatischeren Blätter verwenden.

Wer mag, kann den Giersch auch trocknen und daraus Tee herstellen oder ein schmackhaftes Kräutersalz.

Wann sammelt man Giersch?

Giersch ist nicht nur geschmacklich ein Universalkraut, er wächst in Gärten, an Waldrändern und im Gebüsch, mag’s feucht. Giersch wird zwischen März und Juli gesammelt. Die jungen, noch hellgrünen Blätter finden Sie besonders ab März. Die späteren dunkelgrünen Blätter schmecken aromatischer und sollten besser gekocht werden.

Wie erntet man Giersch?

Giersch kann mit dem giftigen Schierling oder der Hundspetersilie  verwechselt werden. Giersch blüht mit kleinen, weißen Blüten und zählt zu den Doldenblütlern. Der Stängel ist dreieckig und es stehen daran jeweils 3x3 leicht gezackte Blätter. Wer die Blätter zwischen den Fingern zerreibt, riecht sofort den aromatischen und angenehmen  Geruch. Spätestens dann können Sie Giersch gut erkennen. Ernten Sie entweder die ganze Pflanze ohne die Wurzel, oder die einzelnen Blätter. Der Stängel ist härter und kann entweder aussortiert oder in Pesto oder Smoothie gut verarbeitet werden.

Im Bild unten sehen Sie, wie Giersch aussieht:

Gierschblätter
Gierschblätter
© Ruckszio / Adobe

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