KRÄUTERKNÖDEL MIT TOMATENSAUCE UND SALBEIBUTTER

essen & trinken
Foto: New Africa / Adobe Stock
Fertig in 50 Minuten 1 Stunde Tomatensauce köcheln

Schwierigkeit

einfach


Zutaten

Für
4
Portionen

Knödel

g g Weißbrot (altbacken, (altes, trockenes Weißbrot ist das))

ml ml Milch

Tl Tl Butter

Zwiebel (groß, fein gehackt)

El El gemischte Kräuter, fein gehackt (Petersilie, Dill, Estragon)

El El Mehl

Ei

Eigelb

Salz

schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Muskat

Tomatensauce

El El Olivenöl

Zwiebel (mittelgroß, fein gehackt)

Knoblauchzehe (fein gehackt)

Dose Dosen geschälte Tomaten (in Stücken)

Tl Tl Chiliflocken

Oregano, Basilikum (frisch)

Lorbeerblatt

Tl Tl Salz

schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Tl Tl Zucker

El El Tomatenmark

Salbeibutter:

g g Butter

Salbeiblätter

Parmesan

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Zubereitung

  1. Die Tomatensauce: Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten, den Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten. Dann kommen die Dosentomaten dazu. Mit allen Gewürzen kräftig würzen und etwa 1 Stunde zugedeckt blubbernd köcheln lassen. Etwa 15 Minuten vor Ende der Garzeit das Tomatenmark unterrühren und fertig garen. Danach noch einmal kräftig abschmecken. Die Sauce sollte kräftig und leicht süßsauer schmecken. Am allerbesten schmeckt sie, wenn man sie einmal abkühlen lässt und wieder aufkocht.
  2. Für die Knödel das altbackene Weißbrot in wirklich kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen und über das Brot gießen. 10–15 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebeln in ein wenig Butter bräunen. Die Zwiebeln, die Kräuter, Mehl und das Ei sowie die Eigelbe mit der Brotmasse mischen. Kräftig würzen. Mit nassen Händen kleine Knödel formen. Sie werden beim Sieden nämlich größer. Einen großen Topf mit Salzwasser zustellen. Die Knödel darin in siedendem Wasser etwa 15 Minuten gar ziehen, herausnehmen und abtropfen lassen. Wer ganz sicher gehen will, dass alles passt, macht zuerst einen Probeknödel.
  3. Für die Salbeibutter in der Zwischenzeit in einem zweiten Topf die Butter schmelzen und zart bräunen, bis dem Töpfchen ein nussiger Duft entsteigt, dann die Salbeiblätter dazugeben und knusprig braten. Je 3 Knödel in einem tiefen Teller auf Tomatensauce eng aneinandergeschmiegt servieren. Die Salbeibutter darüberlöffeln. Etwas Parmesan und ein frisches Salbeiblatt dazu und fertig ist ein wirklich liebes Gericht, das dem Gemüt guttut.
  4. Wer mag, kann zu diesen Knödeln noch eine weitere Tomatensauce aus frischen Tomaten machen. Dazu etwa 4-5 frische Tomaten kreuzweise an der Unterseite einritzen und 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren. Kurz abkühlen lassen, schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen und das Tomatenfleisch in Würfel schneiden. 40 g Butter schmelzen und die Tomatenstücke darin warm ziehen. Salzen und pfeffern. Die Mischung aus eingekochten und frischen buttrigen Tomaten schmeckt ganz besonders gut.
Tipp Das ist ein altes Südtiroler Rezept von meiner lieben Mama. Dort isst man die Knödel einerseits in der Suppe - "zu Wasser" - oder mit Tomatensauce und Salat - "zu Land". Es gab die Knödel zu Land immer am Weihnachtstag, wenn bei uns Kindern die Nerven schon blank lagen vor Ungeduld. Wenn der Tag sich weigerte, der Dämmerung zu weichen, die uns bei feierlichem Kerzenschein endlich die Geschenke beschert hätte. Dieses Essen ließ uns zumindest für die Stunde der Mittagszeit die Aufregung vergessen. Es war uns Trost und ist es mir auch heute noch. Und bitte, sparen Sie nicht mit der braunen Butter, die ist das Beste daran, denn sie ist es, die die Nerven beruhigt!

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