Italienisches Sauerteigweißbrot

Durch den Sauerteiganteil
 ist das Weißbrot schön kompakt, dank Olivenöl herrlich saftig.
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Aus essen & trinken 3/2016
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Italienisches Sauerteigweißbrot
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Zutaten

Für 4 Brote
  • Sauerteig
  • 5 g Anstellgut, (siehe Rezept: Roggensauerteig (Anstellgut))
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • VORTEIG
  • 150 g feiner Hartweizengrieß, (z. B. doppelt gemahlener Hartweizengrieß)
  • 350 g Weizenmehl, (Type 550)
  • HAUPTTEIG
  • 10 g Gerstenmalzsirup
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • 30 g Olivenöl
  • Außerdem
  • Mehl, zum Bearbeiten und Bestäuben
  • 4 Tl Olivenöl, zum Bestreichen

Zeit

Arbeitszeit: 30 Min.
plus Backzeit 20 Minuten plus Geh- und Quellzeit 24 Stunden

Nährwert

Pro Brot 56 kcal
Kohlenhydrate: 10 g
Eiweiß: 1 g
Fett: 1 g

Schwierigkeit

Hauptzutaten

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    Zubereitung
  • Für den Sauerteig das Anstellgut und 50 g Wasser (30 Grad) mit dem Schneebesen verrühren. Weizenvollkornmehl zugeben und mit einem kleinen Teigschaber (oder Löffel) glatt rühren. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 20 Stunden stehen lassen. Um zu testen, ob der Sauerteig zum Backen bereit ist, die Schwimmprobe machen, davor den Teig auf keinen Fall durchrühren!
  • Für den Vorteig Grieß und Weizenmehl mit 320 g Wasser (30 Grad) am besten
in der Küchenmaschine auf Stufe 12 Minuten kneten. Vorteig abgedeckt 45 Minuten quellen lassen.
  • Für den Hauptteig Sauerteig, Vorteig, Gerstenmalzsirup (siehe Tipp 2) und Hefe am besten in der Küchenmaschine auf Stufe 16 Minuten kneten. Salz und Öl zugeben und auf Stufe 2 weitere 6 Minuten durchkneten. Teig in eine leicht geölte Kunststoffdose (ca. 24x17 cm) geben, Dose verschließen und den Teig 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Nach 45 Minuten den Teig in der Dose mithilfe einer Teigkarte erst von den schmalen, dann von den Längsseiten her wie einen Brief falten. Dose wieder verschließen. Nach weiteren 45 Minuten den Teig erneut wie oben falten und die Dose verschließen.
  • Teig an den Dosenkanten mithilfe der Teigkarte lockern. Dose vorsichtig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen, sodass der Teig langsam herausrutschen kann. Teig mit bemehlten Händen leicht zu einem Rechteck (ca. 24x18 cm) drücken und mit der Teigkarte quer in 4 Streifen teilen. Mit einem bemehlten Küchentuch abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  • Teigstücke mit bemehlten Händen sanft zu Rechtecken (à ca. 20x12 cm) drücken. Teig von einer Längsseite zu einem Drittel zur Mitte einklappen und sanft andrücken. Andere Längsseite ebenso einklappen, sodass der Teig überlappt und wieder sanft andrücken. Teigstücke mit dem Schluss (siehe Tipp 3) nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit dem Küchentuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  • Inzwischen den Backofen auf 240 Grad (Gas 4-5, Umluft nicht empfehlenswert) vorheizen. 10 Minuten vor Ende der Gehzeit ein Backblech auf der 2. Schiene von unten mit vorheizen. Die Fettpfanne des Backofens mit ca. 750 ml heißem Wasser füllen und auf der untersten Schiene mit vorheizen.
  • Teiglinge mithilfe des Backpapiers auf das heiße Backblech ziehen und 5 Minuten backen. Fettpfanne herausnehmen. Temperatur auf 220 Grad (Gas 3-4) reduzieren. Brote weitere 13-15 Minuten backen. Brote aus dem Backofen nehmen, sofort mit je 1 Tl Öl bestreichen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Nach belieben mit Mehl bestäuben.
  • • Tipp 1: Beim Formen der Brote den Teig nur vorsichtig und behutsam drücken, damit der Teig nicht zu viel Luft verliert. • Tipp 2: Der Gerstenmalzsirup dient als Backmittel und wird aus gekeimter Gerste hergestellt. Er kann die Eigenschaften der Krume und Kruste von Backwaren verbessern. Sie bekommen ihn im Naturkostladen. • Tipp 3: Der Schluss ist die Teignahtstelle, die durch das Formen des Teigs entsteht. Backt man das Brot mit dem Schluss nach oben, entsteht eine rustikal aufgerissene Kruste. Backt man den Schluss unten, gibt es eine glatte Kruste.
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