Johannisbeersirup selber machen

Johannisbeeren: Rezept für Sirup selber machen
Foto: Colourbox
Johannisbeersirup ist eine herrliche Grundlage für zahlreiche Getränke, eignet sich ideal zum Verfeinern von Eis, verschiedenen Süßspeisen und Obstsalaten. Selbstgemacht schmeckt Johannisbeersirup natürlich ganz besonders gut. Wir haben das Rezept und ein hilfreiche Tipp.
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 30 Minuten plus Abtopf- und Kühlzeit

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 1320 kcal, Kohlenhydrate: 317 g, Eiweiß: 3 g,

Zutaten

Für
3
Flaschen

kg kg Johannisbeere

g g Zucker

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Die Beeren abspülen, von den Stielen streifen und in einer Schüssel mit 300 ml Wasser geben. Die Beeren dann mit einem Kartoffelstampfer gut zerstampfen und Schale mit dem Beerenbrei über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Den Brei in ein Feinsieb geben und ca. 1 Stunde abtropfen lassen. Die Früchte am besten nicht durch das Sieb rühren, denn das Fruchtfleisch macht den Sirup sonst trübe. Den aufgefangenen Saft abmessen und mit Wasser auf 900 ml Flüssigkeit auffüllen.
  3. Johannisbeersaft und Zucker in einen großen Topf geben und aufkochen. Etwa 1 Minute kochen lassen und den Topf von der Herdplatte ziehen. Den Schaum abschöpfen. Den Sirup sofort in saubere Schraub- oder Bügelflaschen mit Gummiring (Inhalt etwa 500 ml) füllen und verschließen.

Wie lange ist Johannesbeersirup haltbar?

Die Flaschen stehend kühl und dunkel lagern. Ist der Sirup in luftdicht schließenden Schraubdeckelgläsern oder Flaschen gefüllt, ist er bis zu einem halben Jahr haltbar. Geöffnet und kühl gelagert, hält der Sirup bis zu 3 Wochen.

Johannesbeersirup ohne Zucker

Wer keinen herkömmlichen Zucker verwenden möchte, dem stehen Alternativen zur Verfügung. Die beliebtesten Zuckerersatzstoffe sind Erythrit und Xylit. Mit diesen beiden Süßungsmitteln lassen sich zuckerfreie Sirupe prima selber machen. Dabei ist allerdings folgendes zu beachten:

  • Der Sirup mit Erythrit oder Xylit ist nicht so dickflüssig wie Sirup mit herkömmlichen Zucker, sondern ist flüssig wie Wasser.
  • Erythrit und Xylit lösen sich zwar in heißem Wasser gut auf, in kaltem Zustand können sie möglicherweise wieder kristallisieren. Schütteln Sie die Flasche regelmäßig und erhitzt Sie den Sirup gegebenenfalls nochmals, bevor Sie ihn verwenden.
  • Sirup mit Xylit oder Erythrit ist nicht so lange haltbar, wie Sirup mit herkommlichen Zucker. Lagern Sie den Sirup im Kühlschrank und verbrauchen Sie ihn am besten innerhalb einer Woche.

Der Johannisbeersirup ist zu fest?

Es passiert mal, dass der Johannisbeersirup in der Flasche so fest wird – fast wie Gelee – und sich nur mühsam ausgießen lässt. Dann empfiehlt es sich, die Flasche in einem Wasserbad zu erwärmen, so wird der Surup schön flüssig. Ist der Sirup nur ein bisschen geliert, kann schon kräftiges Schütteln helfen und der Sirup kommt aus der Flasche – ähnlich wie bei Ketchup. Oder Sie holen mit einem Löffelstiel ein bisschen Sirup aus der Flasche heraus, kräftig schütteln, dadurch kann sich das Gelee soweit verflüssigen, dass Sie es prima ausgießen können.

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