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Esterházy-Torte: Rezept für den Torten-Klassiker

essen-und-trinken.de
Original Esterházy-Torte
Foto: Adobe Stock / myviewpoint
Schicht für Schicht ein Gedicht: Die Esterházy-Torte begeistert mit köstlichen Schichten aus Sahnecreme, zarten Japonaise-Böden und einer süßen Zucker-Schokoladen-Glasur.
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 2 Stunden

Schwierigkeit

mittelschwer


Zutaten

Für
12
Stücke

Japonaise-Böden

8

Eiweiß (Kl. M)

200

g g Zucker

1

Pk. Pk. Vanillezucker

1

Tl Tl Zitronensaft

200

g g Haselnusskerne (gemahlen)

120

g g Mandelkerne (gemahlen)

1

Prise Prisen Zimt

Sahnecreme

250

ml ml Konditorsahne (alternativ Schlagsahne)

100

g g Puderzucker

5

Eigelb (Kl. M)

2

Pk. Pk. Vanillezucker

250

g g Kokosfett

40

ml ml Kaffeelikör

Glasur und Tortenrand

200

g g Puderzucker

0.5

Eiweiß

1

El El Zitronensaft

Kakaopulver

200

g g Mandelkerne (gehobelt)

Außerdem: Backpapier, feines Spritztütchen für das Muster

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Zubereitung

  1. Japonaise-Böden

  2. Eiweiße mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft steif schlagen. Gemahlene Haselnüsse, Mandeln und Zimt hinzugeben und gleichmäßig unterrühren.
  3. Die Masse in 6 Teilen jeweils rund (26 cm Durchmesser) auf Backpapierbögen streichen. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 180 Grad) für 10 Minuten backen. Es können jeweils zwei Böden gleichzeitig gebacken werden.
  4. Sahnecreme

  5. Sahne mit Puderzucker, Eigelb und Vanillezucker in einem Topf erhitzen. Kokosfett hinzugeben und umrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend erkalten lassen und mind. 45 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  6. Die erkaltete Creme nach der Kühlzeit mit dem Schneebesen leicht auflockern und mit Kaffeelikör abschmecken.
  7. Japonaise-Böden mit jeweils 1/5 der Creme übereinanderschichten. Den Tortenrand mit der übrigen Creme bestreichen und vorsichtig die Mandelblättchen an den Tortenrand drücken. Die Torte für mindestens 20 Minuten kalt stellen.
  8. Glasur

  9. Puderzucker mit heißem Wasser (teelöffelweise) zu einer dicken Creme anrühren. Eiweiß, Zitronensaft und Zuckercreme vermengen und alles zu einem dickflüssigen Guss anrühren. Etwa 1/3 davon beiseite nehmen und mit dem Kakao färben.
  10. Die Torte mit dem Zuckerguss überziehen. Mit dem dunklen Guss feine Linien auftragen (am besten mit kleinem Spritztütchen) und mit einem Holzstäbchen typische Esterházy-Muster einziehen. Dafür abwechselnd mit dem Holzstäbchen einen Strich von außen nach innen und innen nach außen ziehen.
Tipp Damit die Japonaise-Böden gleichmäßig groß werden, empfiehlt es sich, eine 26er-Springform als Schablone zu nehmen und gleichgroße Kreise mit einem Bleistift auf das Backpapier aufzutragen.

Woher hat die Esterházy-Torte ihren Namen?

Die Esterházy-Torte wurde nach dem ungarischen Diplomaten, Paul III. Anton Esterházy de Galantha, benannt. Sie ist eine Cremetorte, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Budapester Konditoren kreiert wurde und besteht aus einer hellen Creme, die klassischerweise zwischen mehreren Biskuitböden geschichtet wird. Das typische Esterházy-Tortenmuster wird mit flüssiger dunkler Schokolade auf weißem Tortenguss oder Fondant aufgetragen.

Bis heute wird die Esterházy-Torte vor allem in Österreich und Ungarn serviert und gehört zu den Klassikern der österreichischen Mehlspeisen.

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