Lebkuchenmännchen

essen & trinken 11/2021
Lebkuchenmännchen
Foto: Thorsten Suedfels
Mit Wunschpunkten: Ihr typischer Teig mit Honig, Kakao, Zimt und feiner Salmiaknote macht aus flachen Kerlchen adventliche Vorboten.
Koch: Julia Otto
Fertig in 1 Stunde 30 Minuten plus Ruhezeit 30 Minuten plus Abkühlzeit

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 97 kcal, Kohlenhydrate: 16 g, Eiweiß: 2 g, Fett: 2 g

Zutaten

Für
50
Stück

g g Honig

g g Butter

g g Zucker

Salz

Tl Tl Hirschhornsalz (gehäuft)

g g Mehl (plus etwas zum Bearbeiten )

g g Haselnusskerne (gemahlen)

El El Kakao (ungesüßtes Kakaopulver; z. B. von Bensdorp)

El El Lebkuchengewürz

Tl Tl Zimt

Ei (Kl. M)

El El Milch

Eiweiß (Kl. M)

g g Puderzucker

Außerdem: Ausstecher „Lebkuchenmann“ (ca. 10 cm), Pinsel, Einwegspritzbeutel

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Zubereitung

  1. Für den Lebkuchenteig Honig, Butter, Zucker und 1 Prise Salz in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis alle Zutaten sich zu einer glatten Masse verbunden haben. Masse beiseitestellen und auskühlen lassen.
  2. Hirschhornsalz in 1 Tl Wasser lösen. Mehl in eine große Schüssel sieben und mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao, Lebkuchengewürz und Zimt mischen. Honigmasse, angerührtes Hirschhornsalz und Ei mit den Knethaken des Handrührers unter das Mehl kneten. Teig in Klarsichtfolie wickeln, 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 5 mm dick ausrollen und dicht an dicht ca. 50 Lebkuchenmännchen ausstechen. Männchen auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen. Kurz vor dem Backen mit Milch bepinseln und nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2–3, Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
  4. Eiweiß mit Puderzucker zu einem zähen, spritzfähigen Guss verrühren. In einen Einwegspritzbeutel füllen, Spitze knapp abschneiden, Punkte auf die Männchen spritzen und trocknen lassen.
Tipp Aufbewahrung: Luftdicht verpackt bis zu 8 Wochen haltbar.


Teig schon bis zu 6 Wochen vorher herstellen und kühl lagern. Durch die Säurebildung entwickelt sich ein intensiveres Aroma, und der Teig wird lockerer.


„Hirschhornsalz gibt Flachgebäck eine leichte Salmiak-Note. Für hohes Gebäck eignet sich das Triebmittel nicht.“ »e&t«-Profi-Tipp