Schlehensaft

Schlehensaft
Foto: steidi / AdobeStock
Schlehensaft selber machen ist einfach, braucht jedoch etwas Zeit. Hier finden Sie ein leckeres Rezept sowie Infos.
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 30 Minuten + 4 bis 5 Tage Ziehzeit

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Alkoholfreies Getränk, Getränke

Zutaten

Für
1
Portion

kg kg Schlehen (nach dem ersten Frost geerntet)

l l Wasser (kochend)

g g Zucker

Zitronensaft (nach Belieben)

Zimt (nach Belieben)

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Schlehen waschen und putzen. Dann in einen großen Kochtopf geben. Die Schlehen mit kochendem Wasser übergießen. Topf mit einem Deckel verschließen und 24 h stehen lassen.
  2. Nach 24 h die Schlehen durch ein Sieb abgießen und das Wasser auffangen. Den Schlehensaft aufkochen und erneut über die Schlehen gießen. Wieder 24 h stehen lassen.
  3. Diesen Vorgang ingesamt 4 bis 5 Mal wiederholen. Je häufiger der Schlehensaft gekocht wird, desto intensiver wird der Geschmack.
  4. Am letzten Tag zum aufgefangenen Saft Zucker und nach Belieben etwas Zitronensaft oder Zimt hinzufügen und alles zusammen aufkochen. Den Saft dann in sterile Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel lagern. So hält er bis zu mehreren Jahren.
Tipp Wer die Schlehen schon vor dem ersten Frost erntet, kann sie 24 h ins Gefrierfach legen, um die Bitterstoffe zu entfernen.

Für was ist Schlehensaft gut?

Schlehen enthalten Vitamin C, Flavonoide sowie Gerb- und Bitterstoffe. Schlehen sollen bei Erkältungen und Entzündungen wie einer Blasenentzündung oder Mund-und Rachenentzündungen helfen sowie das Immunsystem stärken. Deshalb am Besten bei einer nahenden Erkältung oder einer Entzündung über den Tag verteilt einige Löffel Schlehensaft trinken. Außerdem wird Schlehen eine positive Wirkung auf den Magen-Darm-Bereich nachgesagt. Dafür am Besten vor den Mahlzeiten ein kleines Gläschen trinken.

Wie schmeckt Schlehensaft?

Wenn die Schlehen nach dem ersten Frost geerntet werden, sind die Bitterstoffe weniger. Zusammen mit dem Zucker hat er einen angenehmen Geschmack. Wer mag, trinkt den Saft pur oder verdünnt mit Wasser. Aber auch zugesetzt im Müsli oder im Salatdressing schmeckt der Saft.

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