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Ssamjang Rezept

Koreanische, pikante, sattrote Würzsauce mit Knoblauch, Sesamöl und -saat in einem weißen Schälchen auf einem Holzuntergrund
Foto: Adobe Stock / james3035
Koreanische Ssamjang-Sauce mit scharfer Gochujang Chilipaste und würziger Doenjang Sojabohnenpaste ist gleich doppelt lecker!
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 5 Minuten

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 160 kcal, Kohlenhydrate: 9 g, Eiweiß: 4 g, Fett: 12 g

Zutaten

Für
1
Portion
1

Knoblauchzehe

1

Frühlingszwiebel (optional)

3

El El Doenjang (koreanische Sojabohnenpaste, ersatzweise Misopaste; Asia-Shop)

1

El El Gochujang (koreanische Chilipaste; Asia-Shop)

1

El El Sesamöl

1

Tl Tl Honig (ersatzweise Zucker oder Ahornsirup)

1

Tl Tl Sesamsaat

Zubereitung

  1. Knoblauch und Frühlingszwiebel fein schneiden. Doenjang, Gochujang, Sesamöl, Honig und das geschnittene Gemüse in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.
  2. Nach Belieben Sesamsaat in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten oder direkt zur Paste geben und gut vermengen.
Tipp Für eine weniger scharfe Variante, geben Sie gewürfelte Zwiebel in die Paste. Diese kann die Schärfe der Gochujangpaste aufnehmen und abmildern. 

Wofür wird Ssamjang verwendet?

Ssamjang ist eine würzig-pikante Sauce und wird gerne zu koreanischem Barbecue gegessen oder zum Dippen gereicht. Die Sauce kombiniert zwei beliebte und oft verwendete Zutaten in Korea: salzige Doenjang Sojabohnenpaste und scharfe Gochujang Chilipaste. Außerdem enthält sie unter anderem Knoblauch, Honig, Sesamöl und -saat sowie in vielen Fällen Frühlingszwiebeln und Zwiebeln. Ssamjang passt zu Fleischgerichten wie Bulgogi, koreanischem Feuerfleisch vom Rind oder Galbi, gegrillte Rippchen vom Rind. Es wird generell gerne zu koreanischem Barbecue serviert, zum Beispiel zu gegrilltem Schweinebauch oder Hähnchen und zu Vegetarischem vom Grill.

Ssam steht im Koreanischen für „einwickeln“ oder “eingewickelt” in Salatblätter oder anderes Blattgemüse. Jang steht für “Sauce” oder “Paste”. Bei einem typischen, koreanischen Barbecue wickeln Sie das Grillgut mit etwas Reis, Ssamjang und weiteren Zutaten wie Kimchi in ein Salatblatt ein. Anschließend formen Sie daraus ein Päckchen (Ssam), sodass Sie es in einem Happs essen können. Sie können Ssamjang mit Reisessig verdünnt auch als Dip zu gebratenem Fleisch oder rohem Gemüse reichen, beispielsweise zu Gurken- oder Paprikasticks. Testen Sie Ssamjang mit Reis und Kimchi vermengt für Ihr nächstes Bibimbap oder in einem Wrap mit einem Fleisch Ihrer Wahl.

Muss Ssamjang gekühlt werden?

Wenn Sie Ssamjang in der im Rezept genannten Menge zubereiten und direkt verbrauchen, müssen Sie die Sauce nicht kühlen. Möchten Sie sie aufbewahren, stellen Sie sie abgedeckt in den Kühlschrank, sonst bildet sich eine Haut. Die in Ssamjang enthaltenen Zutaten, Doenjang sowie Gochujang, sind beides fermentierte Lebensmittel und lange haltbar. Sind sie einmal geöffnet, können sie im Kühlschrank über Monate hinweg aufbewahrt werden. Gochujangpaste wird ursprünglich in Tontöpfen fermentiert und direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, um die Fermentation zu unterstützen. Der Prozess kann bis zu mehrere Jahre dauern. In dieser Zeit wird die Paste nicht gekühlt.

Wie lange hält die Würzsauce?

Selbst gemachtes Ssamjang hält im Kühlschrank bis zu zwei Wochen. Es kann sich eine Haut bilden. Diese können Sie einfach wieder unterrühren, bis sie sich mit dem Rest der Paste wieder vermischt hat.

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