Torta della nonna

Angeschnittener Kuchen Torta della nonna, ein Kuchenstück auf einem Teller und eine Schale mit Pinienkernen
Foto: Adobe Stock / Olga
Wer die Torta della nonna noch nie gegessen hat, sollte sie unbedingt probieren. Ein feiner Mürbeteig mit zarter Creme gefüllt und mit Pinienkernen garniert. Ein Kuchen, wie ihn die Großmütter in Italien zubereiten und er auf keiner Speisekarte im gesamten Land fehlen darf.
Koch: essen-und-trinken.de
Fertig in 1 Stunde + 40 Minuten backen + 45 Minuten abkühlen

Schwierigkeit

einfach

Pro Portion

Energie: 366 kcal, Kohlenhydrate: 46 g, Eiweiß: 5 g, Fett: 18 g

Zutaten

Für
12
Portionen

Für die Füllung

500

ml ml Milch

2

Streifen Streifen Bio-Zitronenschale

1

Vanilleschote

2

Eigelb (Größe M)

80

Zucker

40

g g Maisstärke (oder Mehl)

Für den Mürbeteig

180

g g Zucker

1

Ei (Kl. M)

1

Prise Prisen Salz

200

g g Butter (kalt, in kleinen Stücken)

300

g g Mehl

Für die Fertigstellung

40

g g Pinienkerne

Puderzucker (zum Bestreuen)

Außerdem eine Tarteform, Ø 28 cm


Zubereitung

  1. Für die Füllung

  2. Milch in einen Topf geben, mit der Zitronenschale langsam aufkochen lassen. Das Mark der Vanilleschote zugeben und beiseitestellen.
  3. Eier trennen. Eigelb in einem Topf mit dem Zucker verrühren, die Maisstärke zugeben und ebenfalls verrühren. Dann die Milch zugeben und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Etwas auskühlen lassen, abdecken und beiseitestellen.
  4. Für den Mürbeteig

  5. Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel miteinander verrühren. Butter und Mehl einarbeiten und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie gewickelt für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Arbeitsfläche bemehlen, zwei Drittel des Teiges rund ausrollen. Über die gefettete Tarteform legen und die Form vorsichtig mit dem Teig auskleiden. Überstehenden Rand mit einem Messer abschneiden. Die abgekühlte Füllung auf dem Teig verteilen.
  7. Den restlichen Teig ebenfalls auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und als Deckel über die Tarteform legen. Überstehenden Rand abermals mit einem Messer abschneiden. Deckel durch leichtes Andrücken mit einer Gabel an den Rändern verschließen. Den Deckel mehrmals mit der Gabel einstechen.
  8. Die Pinienkerne gleichmäßig auf dem Deckel verteilen und im heißen Ofen bei 170 Grad (Umluft 160 Grad) im unteren Drittel 45–50 Minuten gold-braun backen. In der Form auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Können die Pinienkerne bei der Torta della nonna ersetzt werden?

Das eindeutige Erkennungsmerkmal und wichtigste Zutat der Torta della nonna sind aus italienischer Sicht die Pinienkerne. Sie können die Kerne aber auch durch Mandelstifte ersetzen. Wenn Sie sich für das Original entscheiden, dann am besten für Pinienkerne aus Italien. Diese unterscheiden sich zum einen in ihrer länglichen Form von anderen Sorten und zum anderen in ihrem intensiven Geschmack. Dagegen erscheinen die tränenförmigen Verwandten recht traurig und fad. 

Was ist das Besondere an Pinienkernen?

Pinien tragen erst nach 20 Jahren Zapfen und die Bäume werden wenig bis gar nicht angebaut. Das macht die reifen Zapfen selten. Hinzu kommt der große Aufwand bei der Ernte. Die Krone der wild wachsenden Bäume liegt in einer Höhe von bis zu 30 Metern. Ein langer Weg, den die Erntehelfer erklimmen, um nur die reifen Zapfen einzeln herunterzuschlagen. Nach einer Trocknungszeit über den gesamten Sommer fallen die dunklen Samen heraus, woraufhin sie in Wasser eingeweicht und endlich geknackt werden. Erst dann kommen die hellen Kerne zum Vorschein. Mit einem Fettgehalt von 60 Prozent sollten Pinienkerne unbedingt im Kühlschrank gelagert werden. Viel zu groß ist die Gefahr, dass die kleinen Kostbarkeiten ranzig werden. Am besten ist es, sie gar nicht zu lagern und direkt zu verwenden. 

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