Sellerie: Infos, Zubereitung und Rezepte


Ob Stauden- oder Knollensellerie: Dieses Gemüse ist aus unseren Küchen kaum weg zu denken. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten mit Stauden- und Knollensellerie inspirieren und erfahren Sie mehr über das vielseitige Gemüse.

Inhaltsverzeichnis

Sellerie: Wissenswertes

Welche Sorten gibt es?

Sellerie (Apium) ist als Knollen- oder Staudensellerie bekannt und schmeckt in beiden Varianten köstlich. Staudensellerie gehört zu den Doldenblütern (Apiaceae). Knollensellerie zu den Wurzelgemüsen. Weitere Sorten sind Bleichsellerie und Schnittsellerie. Mit Schnittsellerie oder auch Selleriegrün sind die grünen Blätter gemeint, mit denen wunderbar Salat und Soßen gewürzt werden können. Schnittsellerie ist auch oft Bestandteil des Suppengrüns, mit denen Suppen gekocht werden. Unter Bleichsellerie wird Staudensellerie verstanden, der während des Wachstums abgedunkelt wurde. So bildet er kein Chlorophyll und bleibt weiß. Im Handel erhältlich sind ebenfalls Selleriesamen. Das ist ein Gewürz, das schon fast in Vergessen geraten ist. Salatsoßen, Marinaden und Eingelegtes bekommen damit ein tolles Aroma.

Welcher Teil vom Sellerie ist essbar?

Beim Staudensellerie ist das ganze Gemüse essbar. Manche Teile neigen dazu faserig zu sein. Hier kann einfach die Schale der Stiele mit dem Sparschäler entfernt werden. Die Fäden mit dem Messer entfernen. Danach die einzelnen Selleriestangen in Stücke schneiden und weiterverarbeiten. Knollensellerie sollte vor dem Kochen geschält werden. Danach in Stücke schneiden und zum Kochen, Braten oder Dünsten verwenden. Etwa 15 Minuten benötigt der Knollensellerie, um gar zu werden. Das Selleriegrün kann getrocknet und gemahlen werden. Mit Salz vermischt, entsteht ein tolles Sellerie-Salz. Mit dem Grün allein lassen sich aber auch Soßen, Suppen und Eintöpfe würzen.

Tipp: Die Blätter lassen sich, wenn sie klein geschnitten sind, übrigens auch gut einfrieren.

Wie wird Sellerie verwendet?

Sellerie ist vielseitig verwendbar. So schmeckt Staudensellerie super in Kombination mit Obst, wie Äpfeln und Trauben. Dabei wird er roh verzehrt. Sogar als Saft kann Sellerie verzehrt werden und ist als Selleriesaft im Handel erhältlich. Aber auch gekocht oder gedünstet zu Fisch und Geflügel macht er eine gute Figur. Knollensellerie kann gut püriert werden und ist so eine tolle Beilage zu Fleisch oder Fisch. Auch als Basis für Suppen oder Terrinen eignet sich Knollensellerie gut. Traditionell ist Sellerie übrigens auch Bestandteil vom Suppengrün.

Staudensellerie, geschnitten, Messer, Brett
Geschnittener Staudensellerie
© Colourbox

Wo und wann wächst Sellerie?

Die Knolle vom Knollensellerie wächst unterirdisch und wird bei der Ernte zwischen August und Dezember aus der Erde geholt. Knollensellerie ist weiß und wird von einer grünlichen Schale umgehen. Der weiß-grünliche Staudensellerie wächst nach oben und bildet keine Knollen. Stangensellerie wird bei uns zwischen Juni und Oktober geerntet und ist dann im Supermarkt oder auf Märkten erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Sellerie frisch ist und keine Verfärbungen aufweist. Er sollte knackig sein und auf Druck nur leicht nachgeben. Im Gemüsefach hält frischer Staudensellerie etwa zwei Wochen.

Inhaltsstoffe von Sellerie

Inhaltsstoffe

Nährwerte pro 100 g

Energie

17 kcal

Vitamin A

483 µg

Vitamin C

7 g

Vitamin K

19 µg

Vitamin B 5

400 µg

Kalzium

80 mg

Kalium

344 mg

Magnesium

12 mg

Staudensellerie enthält viele Vitamine, wie beispielsweise die Vitamine A, E, C und B-Vitamine, sowie Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Magnesium. Außerdem wird der Pflanze eine potenzsteigernde und aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Die enthaltenen ätherischen Öle sollen sich positiv auf den Blutdruck und die Blutgefäße auswirken und sind zudem für den typischen Selleriegeschmack verantwortlich.

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