Staudensellerie: Infos und Rezepte


Staudensellerie kann vielseitig eingesetzt werden, zum Beispiel in Salaten oder als Würzbasis für Brühen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Staudensellerie und finden leckere Rezepte!

Inhaltsverzeichnis

Staudensellerie: Wissenswertes

Staudensellerie ist auch als Stangensellerie oder Bleichsellerie bekannt und gehört zu den Doldenblütlern. Er stammt vom wilden Sellerie ab, der an den salzigen Mittelmeerküsten beheimatet ist.

Staudensellerie bildet nur sehr kleine Knollen aus, hat dafür aber kräftige, fleischige Blattstiele mit kleinen Blättern an den Enden.

Früher wurde Staudensellerie mit Erde angehäuft oder mit Papier umwickelt, um die grünliche Farbgebung zu verhindern. Auch heute kann man das Gemüse noch in unterschiedlichen Färbungen von weißlich über zart gelb bis hin zu kräftig grün kaufen. Bei den hellen Sorten handelt es sich um Bleichsellerie.

Die Farbe hat beim Staudensellerie keinen Einfluss auf den Geschmack. Er weist immer das charakteristische, würzige Selleriearoma auf - wenn auch etwas milder als beim Knollensellerie.

Staudensellerie, geschnitten, Messer, Brett
Staudensellerie
© Colourbox
Staudensellerie
Frischer Staudensellerie
© Colourbox

Einkauf und Lagerung

Es gibt einige Merkmale, die bei Staudensellerie auf Frische hinweisen. Zunächst sollten die Stiele unbedingt frei von Flecken, Verfärbungen oder gar Schimmelstellen sein. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Staudensellerie schön knackig und fest ist. Bei leichtem Biegen sollte er nicht zu sehr nachgeben. Stangensellerie aus der Region wird zwischen Juni und Oktober geerntet und ist dann im Supermarkt oder auf Märkten erhältlich. Den frischen Staudensellerie können Sie bis zu zwei Wochen im Gemüsefach Ihres Kühlschrankes aufbewahren.

Staudensellerie: Was ihn so gesund macht

Schon seit jeher sagt man Staudensellerie eine potenzsteigernde und aphrodisierende Wirkung nach. Ob das nun den Tatsachen entspricht, mag jeder für sich selbst entscheiden. Sicher ist allerdings, dass Staudensellerie ausgesprochen gesund ist. Er kommt mit vielen Vitaminen und wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Phosphor im Gepäck und gilt dazu noch als harntreibend.

Der spezielle Geschmack von Staudensellerie rührt übrigens von einem ätherischen Öl namens Appiin her.

Vielfältiger Genuss

Staudensellerie schmeckt toll im Salat.
Staudensellerie schmeckt toll im Salat.
© Stefan Thurmann

Staudensellerie ist sehr beliebt als Rohkost. Sie können ihn mit Dips reichen oder auch roh in Salaten verarbeiten. In dieser Form wird Staudensellerie übrigens auch zum klassischen CocktailBloody Mary gereicht. Besonders geeignet sind für den Rohverzehr die feinen inneren Stangen des Staudensellerie.

Die äußeren Teile neigen manchmal dazu, ein wenig faserig zu sein. Sie können den Staudensellerie bei Bedarf aber einfach mit einem Sparschäler schälen. Auf jeden Fall sollten Sie die Fäden des Staudensellerie mit einem Messer abziehen. So vorbereitet können Sie ihn je nach Rezept weiter verarbeiten.

Sie können Staudensellerie ebenfalls prima dünsten oder braten. Als Beilage verleiht er milden Fisch- oder Geflügelgerichten eine besondere Note.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint - Staudensellerie schmeckt auch ausgezeichnet mit verschiedenen Obstsorten. Besonders beliebt ist er in Kombination mit Äpfeln. Einen Versuch wert ist aber auf jeden Fall auch die Vereinigung von Weintrauben und Staudensellerie.

Sogar Bowlen können mit Staudensellerie aufgepeppt werden. Dazu werden die Stängel in Scheiben geschnitten, gezuckert und in Weinbrand eingelegt. Später wird dann alles mit Sekt aufgefüllt.

Die feinen Blätter des Staudensellerie werden getrocknet und gemahlen mit Salz vermengt und als Sellerie-Salz im Handel angeboten.

Staudensellerie gibt den unterschiedlichsten Gerichten eine angenehme Würze. Kosten Sie Waldorf-Dip, Fischsalat im Glas oder Jambalaya. Diese und weitere Rezepte mit Staudensellerie finden Sie hier.

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