Vollkornbrot: Rezepte und Infos


Vollkornbrot ist gesund und sättigend. Wir haben leckere Rezepte mit Vollkornbrot für Sie. Dazu gibt es jede Mengeo Infos rund um das gesunde Brot.

Vollkornbrot-Rezepte: unsere Lieblinge

Wieviel Prozent Vollkorn sollte ein Vollkornbrot enthalten?

Frisches Vollkornbrot
Frisches Vollkornbrot
© Heike Fischer

Damit ein Brot als Vollkornbrot bezeichnet werden darf, muss es bestimmte Auflagen erfüllen. Es besteht zu mindestens neunzig Prozent aus einem Mehl, in dem ganze Getreidekörner verarbeitet wurden. Bei Vollkornbrot handelt es sich in der Regel um eine Mischung aus Roggen- und Weizenvollkornmehl in einem beliebigen Verhältnis. Auch Dinkelmehl wird gerne verwendet. Die restlichen zehn Prozent in einem Vollkornbrot setzen sich aus Wasser, Hefe, Sauerteig, Salz und anderen Gewürzen zusammen.

Was ein Vollkornbrot ausmacht

Mit bloßem Auge ist Vollkornbrot nicht zu erkennen
Mit bloßem Auge ist Vollkornbrot nicht zu erkennen
© Vera Yu and David Li

Beim Einkauf von Vollkornbrot ist Vorsicht geboten. In Supermärkten und Bäckereien begegnen uns oft Backwaren, die mit reichlich Körnern, beziehungsweise Ölsaaten wieSonnenblumenkernen, bedeckt sind. In der Regel handelt es sich dabei aber nicht um Vollkornbrot. Tatsächlich werden oft gewöhnliche Weißmehlprodukte mit Malz oder Sirup angereichert, um eine dunklere Färbung des Teiges zu erzielen und dem Verbraucher so vorzumachen, er würde ein Vollkornbrot kaufen.

Auf der anderen Seite kann ein Vollkornbrot auf den ersten Blick auch nicht als solches erscheinen. Denn je nachdem, wie stark das Mehl verarbeitet wurde, kann auch ein Vollkornbrot eine sehr feine Struktur und eine hellere Färbung haben.

Lassen Sie sich auch nicht von Begriffen wir "Kraftbrot", "Vollwertbrot" oder ähnlichem täuschen. Es gilt nämlich: Nur wo Vollkorn drin ist, darf auch Vollkornbrot drauf stehen. Andere Bezeichnungen werden häufig verwendet, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um ein Vollkornbrot.

Ein Vollkornbrot mit bloßem Auge zu erkennen ist leider nahezu unmöglich. Also fragen Sie beim Bäcker Ihres Vertrauens einfach genauer nach, ob es sich tatsächlich um ein Vollkornprodukt handelt. In Bio- oder speziellen Vollkornbäckereien werden Sie auf der Suche nach einem echten Vollkornbrot in jedem Fall fündig.

Bei abgepackter Ware sollten Sie einen genaueren Blick auf die Zutatenliste werfen. Stehen an erster Stelle Vollkornmehle, dann handelt es sich in der Regel auch um ein Vollkornbrot.

Ist Vollkornbrot wirklich so gesund?

Ja, denn in Vollkornbrot sind alle gesunden Bestandteile des Korns enthalten, die man in Weißbrot nicht mehr findet. Diese befinden sich in der Schale und werden fein vermahlen. Deshalb enthält Vollkornbrot Mineralstoffe und Vitamine wie B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Magnesium. Weiterhin stecken in Vollkornbrot kostbare Spurenelemente und natürlich reichlich Ballaststoffe. Diese sorgen dafür, dass Vollkornbrot besonders lange satt macht.

Leider enthalten Industrieprodukte häufig viele Zusatz- und Konservierungsstoffe. Am gesündesten ist es deshalb, wenn Sie Ihr Vollkornbrot selbst herstellen.

Wie wird Vollkornbrot gelagert?

Generell hält sich Vollkornbrot durch die enthaltenen Körner und Saaten länger als Weißbrot. Lagern Sie Vollkornbrot am besten bei Zimmertemperatur in einem Brotkasten, durch den die Luft zirkulieren kann. Frisch bleibt es auch, wenn Sie die Papiertüte, in der Sie das Brot kaufen, in eine Plastiktüte geben. Lagern Sie Brot nicht im Kühlschrank, denn dort wird es schneller trocken. Einzige Ausnahme: An heißen Tagen im Hochsommer empfiehlt es sich Brot im Kühlschrank lagern.

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