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Wein im Karton


Lässige Party mit vielen trinkfreudigen Menschen oder Single-Haushalt mit nur gelegentlich mal nettem Besuch? Ganz klar, dazwischen liegen weintechnisch Welten. Keine Sorge, die flexible Lösung ist ganz einfach: Kartonwein.
Wein im Karton
© CIVB

Bag in Box: Gemeint ist tatsächlich Wein im Karton, nicht im Tetrapack! Denn Karton ist nicht gleich Karton. Deshalb ist von Weinen aus dem Tetrapack abzuraten denn dabei handelt es sich um die niedrigste Qualitätsstufe. Um diese Getränke zu produzieren, werden Weine aus verschiedenen Gebieten Europas herangekarrt, um sie in gigantischen Tanks zu etwas „Trinkbarem“ zusammenzumischen.

Do it yourself

Am Karton kann sich jeder einfach selbst versorgen. Dazu gibt es einen kleinen Verschluss: Er hält den Wein auch nach dem ersten Glas vakuumdicht verschlossen. Somit kann kein Sauerstoff an den Wein gelangen. Durch den Zapfhahn, der die im Karton steckende Tüte verschließt, kann keine Luft eindringen. Die Oxidation, also die Weinalterung durch Sauerstoff, wird auf diese Weise vermieden. Der Wein bleibt wochenlang frisch – ganz im Gegensatz zum Flaschenwein. Steht eine Flasche zu lange offen im Kühlschrank, oxidiert der Wein und verliert an Qualität. Genau deshalb sind die Weine im Karton bestens für Singles geeignet.

Gut zu wissen: Die Einwirkung von Luft kann natürlich auch positiv betrachtet werden. Jungen (Jahrgang!) und hochprozentigen (ab 13,5 Vol.-%) Rotweinen tut ein bisschen Luft gut. Öffnen Sie also die Flasche durchaus schon ein paar Stunden vor dem Trinken.

Weinreifung