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Weinlese


Der Startschuss für die Weinlese fällt mit der Ernte im Herbst. Weinlese klingt nach Romantik und Geselligkeit im Einklang mit der Natur, ist aber harte Arbeit in glühender Hitze und gebückter Haltung am zumeist steilen Hang.
Die Weinlese ist harte Arbeit.
Die Weinlese ist harte Arbeit.
© Christoph Maurer

Von Hand geerntete Trauben ergeben keinen Billig-Wein! Es sei denn, die Winzerfamilie ist groß und der Tropfen kommt aus einem Land, in dem es willige Arbeitskräfte in Fülle gibt.

Vollernter heißt die Maschine, die es auch kann. Sie sieht aus wie ein Zwerg-Mähdrescher mit zu lang geratenen Beinen, arbeitet bestens auf großflächigen Ebenen – auch gern in der kühlen Nacht. Der Vollernter wird von manchem Biowinzer geschätzt und kann so sanft eingestellt werden, dass er nur die reifen Beeren von den Reben schüttelt.

An extrem steilen Hängen wie an der Mosel gibt es eine skurrile Einschienenbahn, die den Winzern bei der Arbeit hilft. Sie transportiert Mensch und Material in den Berg und während der Ernte die Trauben wieder heraus. Die Bahn ähnelt einem am Berg hängenden Motorschlitten.

Worauf es beim Weinkauf noch ankommt