Was bedeutet Sautieren?


Beim Sautieren wird das Bratgut kurz bei hoher Hitze gebraten und dabei geschwenkt oder mit einem Kochlöffel in Bewegung gehalten. Lesen Sie, wie die Kochtechnik genau geht und was man gut sautieren kann.

Was heißt sautieren?

Im Vergleich zum Braten wird beim Sautieren Gemüse, Fleisch oder Fisch unter Schwenken in sehr heißem Öl in einer Pfanne angebraten oder in kurzer Zeit gar gebraten. Es handelt sich also um eine Form des Kurzbratens. Sautieren leitet sich vom französischen Wort „saute“ ab, was übersetzt „springen“ bedeutet. Durch das Schwenken können die meist klein geschnittenen Zutaten in der Pfanne hochspringen. Ein Beispiel fürs Sautieren ist das Garen von Gemüse in einer Wok-Pfanne.

Fleisch und Gemüse in der Pfanne sautieren
Fleisch und Gemüse in der Pfanne sautieren
© Adobe Stock/ HLPhoto

Sautieren: So geht’s

Für das Sautieren von Gemüse, Fleisch oder Fisch schneiden Sie die Zutaten am besten klein. Nehmen Sie Butterschmalz oder ein pflanzliches Öl, das hoch erhitzbar ist, z.B. Rapsöl, zum Braten. Erhitzen Sie das Gargut in einer Pfanne mit hohem Rand. Sie können zum Beispiel einen Wok oder eine Sauteuse (Schwenkpfanne) nehmen. Sobald das Öl richtig heiß ist, geben Sie die Zutaten hinein. Braten Sie diese unter Schwenken oder unter Rühren nicht zu lange, so dass das Gemüse noch schön knackig bleibt und Fleisch und Fisch nicht austrocknen. Achten Sie darauf, dass die Pfanne nicht zu voll ist. Stattdessen lieber in mehreren Portionen sautieren.

Was kann man sautieren?

Klein geschnittenes Gemüse wie Paprika, Möhren, Zuckerschoten, Zucchini, Kohl oder Bohnen lassen sich gut sautieren. Geschnetzeltes aus Rind-, Schweine- oder Hähnchenfleisch eignet sich ebenso gut wie Tofu, Pilze, Garnelen, Hummer- oder Fischstücke.

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